
E-Commerce Software: Open oder Closed Source?
Ein Gespräch mit Wilfried Beeck (Gründer der ePages Software GmbH, Hamburg), Thomas Fleck (Geschäftsführer von Netresearch GmbH & Co. KG, Leipzig) Stefan Hollmann (Director Consulting bei der Intershop Communications AG, Jena) und Sascha Sauer (Geschäftsführer der Ageto Service GmbH, Jena) über Open Source und Shop-Software.
heise open: Entscheidet die Größe eines Unternehmens heute noch darüber, mit welcher Form von Software – Open oder Closed Source – am besten gearbeitet werden soll?
Sascha Sauer (Ageto Service): Generell hängt die Entscheidung nicht von der Unternehmensgröße ab. Entscheidend sind eher die Projektgröße, die Komplexität und der Wartungsbedarf. Auch große Unternehmen fahren nicht unbedingt mit einer [kostenpflichtig] lizenzierten Enterprise-Lösung am besten. Oft erfüllt auch eine kleine Open-Source-basierte oder eine On-Demand-Lösung ihren Zweck. Letztlich entscheidet die Total Costs of Ownership. Wir entwickeln mit dem Kunden gemeinsam einen Online-Geschäftsplan. Dann können wir sagen, mit welchem Werkzeug, welcher Technologie und welchem Anbieter wir eine Lösung umsetzen.
